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Was ist der Blutdruck?

Unter Blutdruck versteht man den in den Arterien herrschenden Druck. Er ist abhängig von der Funktion des Herzens, vom Schlagvolumen, von der Elastizität der Gefäße und von ihrem Widerstand.

Der Blutdruck ist der Ausdruck der Dynamik des Menschen. Er entsteht aus dem Wechselspiel zwischen dem Verhalten des flüssigen Blutes und dem Verhalten der grenzsetzenden Gefäßwände

Der Blutdruck wird in zwei Werten gemessen:

  • Systole heißt der Wert im Moment der Anspannung des Herzmuskels. Der systolische Wert – beim Zusammenziehen des Herzmuskels.
  • Diastole ist der Wert der Entspannung. Der diastolische Wert – bei der Erschlaffung des Herzmuskels.

Wie sind Deine Blutdruck-Werte?

Manche Menschen leiden unter einem schwachen Kreislauf. Manchmal sackt ihr Blutdruck in den Keller. Ihnen wird schwindelig, Schweiß bricht aus, Übelkeit kann auftreten. Schlimmstenfalls verlieren sie das Bewusstsein, werden ohnmächtig. Ohnmächtig kann man auch infolge von Überanstrengung werden, etwa wenn man zu lange, ohne etwas zu trinken, in der heißen Sonne steht. Manchmal verlieren Menschen auch das Bewusstsein, wenn ihnen ein Erlebnis einen Schock versetzt. Das ist eine Schutzreaktion des Körpers auf schreckliche oder arg überraschende Erlebnisse.

Bei stark übergewichtigen Menschen führen die erhöhten Blutfette in der Regel zu einer Verkalkung der Gefäße, wodurch sich der Blutdruck erhöht. Dann wird z.B. 140/95 mmHg gemessen oder noch mehr. Das ist höchst gesundheitsgefährdend und muss dringend von einem Arzt untersucht und behandelt werden. Wichtig ist dann, die Lebensweise umzustellen, langsam abzunehmen und sich viel zu bewegen. Meist sinkt der Blutdruck dann wieder ein wenig.

Was ist hoher Blutdruck?

Von hohem Blutdruck (Hypertonie) spricht man, wenn die Blutdruck werte von 140
mmHg systolisch und 90 mmHg diastolisch (sprich: 140 zu 90) überschritten werden.

Ergibt die ärztliche Untersuchung weder eine renale (nierenbedingle), endokrine (hormonell bedingte), kardiovaskuläre (Herz-Kreislauf-bedingte) oder neurogene (Ilimfunktion bedingte) Ursache, bezeichnet man den Bluthochdruck als »essentielle Hypertonie«.

80 % aller Hypertonien haben keine organischen Ursachen und sind somit als »essentiell« zu klassifizieren.

Die Hypertonie ist eine der häufigsten Krankheiten in den industrialisierten Ländern. Die Vererbung spielt bei der Hypertonie eine große Rolle. Jeder Bluthochdruck muss unbedingt ärztlich behandelt werden!

Symptome des Bluthochdruck

Eine Blutdruckerhöhung kann über Jahre bestehen ohne erkannt zu werden und wird häufig zufällig anlässlich einer Durchuntersuchung festgestellt.

Wenn anfangs überhaupt über Beschwerden geklagt wird, sind sie uncharakteristisch: Schwindel, Benommenheit, verringerte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Der chronisch erhöhte Blutdruck wird zur Hochdruckkrankheit, der die Gefäße von Herz, Gehim und Nieren schädigt. Treten Herzbeschwerden, Atemnot bei Belastungen oder hartnäckige, chronische oder akute, heftige Kopfschmerzen auf, weist dies unter Umständen bereits auf Gefäßschädigungen hin.

Persönlichkeitsbild und Gefühlshaushalt bei Blutdruck-Problemen

In Zuständen der gespannten Erwartung, in Notfallsituationen oder in Phasen von Angst, Wut und Ärger steigt der Blutdruck an. Erhöhte Adrenalinausschüttung führt zu Pulsbeschleunigung und verstärkter Gefäß- bzw. Herzkontraktion.

In zahlreichen Experimenten mit Tieren ließ sich beweisen, dass lang währende emotionale Belastungen zu einer dauernden Blutdruckerhöhung fuhren – zu einem Dauerdruck.

Wenn durch die ständige Vorstellung einer Leistung oder in Phasen hoher emotionaler Aktivität der Blutdruck erhöht wird, ohne dass diese inneren Zustände jemals in motorische Aktivität übersetzt oder entladen werden, entsteht ein dauernder negativer Stress, der den Bluthochdruck begünstigt.

Hypertonie beginnt häufig während einer chronischen Erwartungsspannung.

Auslösende Situationen sind häufig Zeiten vermehrter und lang anhaltender Angst, Zeitnot, Stress, wachsame Anspannung. Daneben werden Situationen durchlebt, die eine feindlich aggressive Äußerung nahe legen, zu der es aber aus Hemmungen oder Skrupel nicht kommen darf.

Der Betroffene hält sich also ständig in Konfliktnähe auf, ohne eine Lösung herbeizuführen. Er furchtet die Zuneigung der anderen zu verlieren und kontrolliert daher die Äußerungen seiner Feindseligkeit. Durch diese Einstellung gerät er in einen inneren und äußeren Konflikt. Alle eigenen Bedürfnisse werden zurückgestellt gegenüber dem Wunsch, durch Leistung von anderen Zuwendung zu erfahren.

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